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press release 01-Jun-2002

DURP.COM stellt ihren Dienst ein

Kirchheim-Heimstetten, Juni 2002: Das weltweit renommierte Webzine WWW.DURP.COM (Onlinemagazin für Symphonic Rock/Metal, Progressive Rock/Metal, Hardrock und Melodic Heavy Metal) stellt nach fünf erfolgreichen und arbeitsintensiven Jahren am 01. Juni 2002 seinen Dienst ein. Die Internetpräsenz der DURP wird bestehenbleiben, allerdings werden keine Aktualisierungen (CD-Shop, News, Interviews, Links, Premium, Reviews ) mehr vorgenommen. Der DURP CD-Shop wird die DURP-Samplerproduktionen - bis zu deren Ausverkauf - anbieten.

Die DURP Erfolgsgeschichte

Die DURP war als 100%ig professionelles Onlinemagazin konzipiert und wurde diesem Anspruch auch gerecht. Ein professionell gehosteter RedHat Linux Server, die beste und professionellste Open-Source-SQL-Datenbank (PostgreSQL) sowie die flexible Webapplikationsprogrammiersprache PHP bildeten das Rückgrat für mehr als 20 täglich automatisch ablaufende Skriptmechanismen (Cronjobs), die den Autoren soviel Arbeit wie möglich abnahmen, angefangen bei Review-Belegemails, Audiosample-Link-Checks über den Rollout statischer Seiten, automatische Erstellung des monatlichen Newsletters (sowohl email als auch HTML-Version) zu automatischer Erzeugung von Review-HTML-Dokumenten aus simplem Text inklusive automatisierter Einträge in die interne Datenbank inkl. Verlinkung in den entsprechenden Seiten, Premium-Account-Kontrolle, einem webbasierten Administrationsportal und hinzufügen von Reviewlinks zu neuen im CD-Shop angebotenen CDs.
Dies alles ermöglichte es, daß die DURP über den Großteil der Zeit nur von einer bzw. zwei Personen unterhalten werden konnte, da man sich eigentlich nur um das Schreiben von Plattenkritiken und Interviews kümmern musste und sich weder mit HTML noch mit email-Benachrichtigungen beschäftigen musste.

Jahrelang habe ich mich geärgert über Plattenkritiken, deren Oberflächlichkeit bzw. Label-Gutmütigkeit zu Fehlkäufen führte. Diese Entäuschung wurde zu im Jahr 1997 zur Motivationm, denn im Sommer 1997 enstand unter dem Titel "Album Reviewpage" die Umsetzung meiner Idee, ein Homepage-Projekt mit Plattenkritiken zum Thema Progressive Rock, Progressive Metal aufzuziehen. Im Mai 1998 wurde das Konzept der Website dann komplett überarbeitet - die DURP-Site (http://www.durp.com/) war geboren.

DURP layout, Sommer 1998 DURP layout, Sommer 1998

Die DURP wurde aufgrund ihrer Ambition und der schnell geknüpften Kontakte zu Underground-Bands, kleinen Labels, anderen Homepages und Fans, aber vor allem dank des 1998 gegründeten Webrings PROG TEUTONICUM - zur Bugwelle der Reformation der zersplitterten deutschen Prog-Internet-Szenerie, in deren Fahrwasser viele Bands und Fans den Mut schöpften, eigene Ideen zu verwirklichen und aus der Prog-Lethargie auszubrechen. Vor allem der DURP ist es zu verdanken, daß Bands wieder aufeinander zugehen, Konzerte-Austäusche organisieren und Fans zusammengefunden haben.

Zur zusätzlichen Unterstützung von Bands, die sich noch im Demostadium und/oder auf der Suche nach einem geeigneten Label befinden, wurde im August 1998 eine beispielhafte Aktion ins Leben gerufen: die DURP-Sampler-Reihe "Progressive DisDURPance" - bestehend aus dem jeweils besten Demomaterial.

DURP layout, Winter 1998 DURP layout, Winter 1998

Vol.2 wurde im April 1999, Vol.3 wurde Sommer 2000 veröffentlicht. Mit diesen in professionell unter Eigenregie produzierten Samplern wurden etablierte Magazine, Fanzines , Webzines und Labels aus dem Progrock/Progmetal-Umfeld bemustert. Die CDs können online auf der DURP probegehört und bestellt werden. Die erzielten Erfolge waren schon damals beachtenswert. Die Sampler erhielten im Großteil der Fälle positive bis überwältigende Reviews in der internationalen Fachpresse. Die monatlichen DURP-Besuchszahlen hatten sich zwischen der der Veröffentlichung des ersten und zweiten Samplers ohne zusätzliche Werbung ver-34-facht.

DURP layout, Fruehling 1999 DURP layout, Furehling 1999

Als längst überfälliger Schritt in der zersplitterten deutschen Internet-Prog-Landschaft folgte im September 1999 der Zusammenschluss der DURP mit der Website "Tales from the progressive ocean" von Renald Mienert zum Online-Magazin "DURP - Tales from the progressive ocean" ... die DURP wurde von der Reviewpage zum Webzine.

DURP layout, Herbst 1999 DURP layout, Herbst 1999

Im Sommer 2000 wurde dann die letzte und bislang aufwendigste DURP-Sampler-Produktion veröffentlicht. "Progressive DisDURPance Vol.3" setzte die Erfolgsgeschichte der DURP fort. Auf über 73 Minuten enthält die CD hochqualitativen Progressive Rock / Progressive Metal von 15 internationalen Bands geboten, inklusive zweier bislang unveröffentlichter Bonustracks von Salem Hill (USA) und Mystery (Canada). Die CD wurde - wie ihre beiden Vorgänger - in den Spice Recording Studios bei München professionell gemastert; ein Umstand, der wieder für hervorragenden Soundqualität und vor allem ein gesamteinheitliches Klangbild der teilweise 15 grundverschieden aufgenommenen Songs geführt hat. Für das bezaubernde Artwork der CD wurden Kontakte mit dem renomierten Fantasy-Zeichner Larry Elmore geknüpft, mit dem ich mich dann auch schnell einigen konnte. Das Booklet enthält zu jeder Band eine Kurzvorstellung sowie detaillierte Kontaktinformation. Kein Wunder, daß die internationale Presse die Samplerreihe als "außergewöhnliche und ambitionierte Compilations mit konstant hohem Musik-Niveau, tollem Sound und äußerst ansehnlichem Artwork" bezeichnet. Im Rahmen der Veröffentlichung von DisDURPance Vol.3 wurde die DURP wiederum einem Re-Design unterzogen und präsentierte sich nun in professionellem Layout und auf einem technischen Level, der sich deutlich von dem vieler anderer Prog-Homepages abheben konnte.

DURP layout, Fruehjahr 2000, Fruehjahr 2001 (Premium) DURP layout, Fruehjahr 2000, Fruehjahr 2001 (Premium)

Das Layout wurde im Januar 2001 verfeinert, als die DURP mit DURP-Premium einen speziellen Mitgliederbereich einführte. Für eine Jahresgebühr von 36 DM / 18 EUR bekamen Premium-Mitglieder Zugriff auf die aktuellsten Reviews/Interviews, das Review-Archiv, Audiosamples, 10% Rabatt auf jede Bestellung oder wahlweise eine Gratis-CD pro Bestellung. Im Premium-Bereich gab es eine monatliche CD-Verlosungen, einen CD-Discount-Shop sowie die Rubriken "CD des Monats" (mit Review, Audiosample und Bestellmöglichkeit) und "Band des Monats" (mit Review, Interview, Audiosample, Bandhistory, Kontaktinformationen und Bestellmöglichkeit).

Progressive DisDURPance Sampler
Progressive DisDURPance Vol.3
Progressive DisDURPance Vol. 3
 
Audiosample:MP3,
RealAudio
Bands aus: USA, Deutschland, Kanada
Holland, Finnland, UK
Produziert von:DURP, 2000
Premastered von:Spice Recording Studios
Artwork von:DURP, Larry Elmore, DTP-Factory
Pressespiegel:[pdf]
Progressive DisDURPance Vol.2
Progressive DisDURPance Vol.2
 
Audiosample:MP3,
RealAudio
Bands aus:Holland, Deutschland, Schweden,
USA, Österreich, Schweiz, Estland
Produziert von:DURP, 1999
Premastered von:Spice Recording Studios
Artwork von:DURP, Stephanie Law, DTP-Factory
Pressespiegel:[pdf]
Progressive DisDURPance Vol.1
Progressive DisDURPance Vol.1
 
Audiosample:MP3,
RealAudio
Bands aus:Deutschland
Produziert von:DURP, 1998
Premastered von:Spice Recording Studios
Artwork von:DURP
Pressespiegel:[pdf]

Facts des DURP-Erfolgs:

  • über 700 Kunden aus aller Welt (Schwerpunkt: Deutschland, Mitteleuropa und USA, aber auch u.a. Kanada, Südamerika, Osteuropa)

  • zwischen 1999 und 2002 mehr als 80 verschiedene Underground-CDs (Stückzahl je 10-20) im CD-Shop

  • mehr als 70 Label/Plattenfirmen-Kontakte aus aller Welt

  • mehr als 10 Kontakte zu mitteleuropäischen Promotionfirmen zzgl. diverse im weltweiten Ausland

  • mehr als 170 Kontakte zu nationalen und internationalen Medienpartnern (Printmedien, Webzines, Underground-Radiostationen, Veranstalter)

  • mehr als 308 persönliche Kontakte zu Bands aus aller Welt

  • über 700 verschickte an Medienpartner Promotion-CD-Exemplare

  • Verkauf/Promotion von DURP-CDs auf über 25 Festivals/Konzerten in Deutschland, Niederlande, Frankreich, Schweiz

  • Mit-Organisation der Progrock-Convention 2000, Nilkheimer Park/Aschaffenburg

  • 184 belegte Rezensionen von DURP-Samplern in Print/Online-Medien in D, AT, CH, FI, SE, NO, NL, BE, FR, LU, GB, GR, IT, SP, SLOV, RO, RU, USA, BRAZ, JP

  • 35 belegte Airplays von DURP-Samplern in NL, GR, USA, SP, BE, D, RO, IT, SLOV, LUX, PT inklusive zweier DURP-Sondersendungen

  • diverse Artikel / Interviews über das Medium DURP (4 internationale Printmedien USA + GB + D, 1 Webzine USA)

  • DURP-Website bestehend aus mehr als 3800 Dateien (inkl. Programme / Skripte / Bilder)

  • mehr als 1200 Links zu Bands, Labels, Medien etc in der Links-Sektion

  • einige DisDURPance-Bands mittlerweile bei Labels unter Vertrag, viele DisDURPance-Bands mittlerweile Underground-Größen

  • mehr als 1400 registrierte email-Newsletter-Empfänger

  • mehr als 65 Mitglieder im deutschen Progressive Rock Webring "Prog Teutonicum"

  • 1460 Plattenkritiken (duchrschnittlich über 240 Reviews / Jahr)

  • 230 Interviews

  • Besuche auf der DURP-Website:
    • 1997: 1.265
    • 1998: 5.575
    • 1999: 43.696
    • 2000: 163.190
    • 2001: 162.654
    • 2002: 102.841 (1.Jan - 1.Okt)
    • gesamt: über 479.221 Homepagebesuche
      (also ein halbe Million Besuche von 1997 bis Ende 2002)


Die DURP stellt ihren Dienst ein als Deutschland's und Mitteleuropa's führendes Open-Mind Online-Magazin für Progressive Rock / Progressive Metal.

Die negativen Gründe für das Ende der DURP-Ära

Die DURP hat in ihrer 5jährigen Geschichte alles erreicht, was ein Online-Magazin in einem Nischen-Musik-Bereich erreichen kann. Insofern fehlten nach 5 Jahren die wirklich interessanten Herausforderungen, die bzgl. des Aufwand/Nutzen-Verhältnisses vernünftig erschienen.

Die mangelnde Bereitschaft der Internetbenutzer, für harte journalistische Arbeit (meist in den nebenberuflichen Abendstunden oder an Wochenende) , ein rundum professionelles Onlinemagazin und drei professionell produzierte sowie hochwertige Compilation-CDs einen geringen Monatsbetrag zu bezahlen, war ein weiterer Grund, warum die Motivation zum Weiterführen der DURP stetig sank, zumal die DURP in den ersten drei Jahren einen nahezu 5-stelligen finanziellen Verlust "einspielte", den sie auch nach 5 Jahren nicht so richtig wettmachen konnte. Dank der Einführung von DURP-Premium im Januar 2001 konnte die DURP zumindest ihre Kosten decken, und es blieb sogar ein nahezu 4stelliger Betrag am Jahresende übrig, allerdings steht das immer noch in keinem Verhältnis zum investierten Arbeitsaufwand. Es bleibt festzuhalten, daß die DURP eines der ersten Online-Musikmagazine überhaupt war, welches einen kostenpflichtigen Inhaltsteil in dieser Form einführte ... manch einer wird in wenigen Jahren daran denken, wenn dies an der Tagesordnung ist. Insofern ist das Ende der DURP auch eine kleine - wohltuende - Rache meinerseits an so manchen Unverbesserlichen, der am Kiosk 3 EURO für mittelmäßige Musikmagazine mit noch mittelmäßigeren Heftbeigaben ausgibt, im Internet jedoch alles gratis haben will.

Die einsetzende Flut an Heftbeigaben in Form von (meist schlechten) Sampler-CDs hat dazu geführt, daß die Bereitschaft der Leser, für eine Compilation-CD mehr als die Produktionskosten zu bezahlen, spürbar gesunken ist. Gängige Meinungen wie "ich kauf doch nicht die Katze im Sack" oder "die meisten Sampler haben eh nur 2 gute Stücke" machen es selbst einer mit internationalen Lobeshymnen bedachten Samplerserie wie DisDURPance nahezu unmöglich, einen der Qualität angemessenen Preis halten zu können.

Die allgemeine Wirtschaftslage 2002 ging auch an den Kreditkarteninstituten Eurocard + Visa nicht spurlos vorüber ... und so kam es, daß im Frühsommer 2002 unser Kreditkartenakzeptanzpartner uns (und zig tausend anderen Kleinstunternehmen) einfach so den Vertrag kündigte. Da 80% unserer inländischen Kunden und 100% der Auslandskundschaft mit Kreditkarten bezahlte, brachen uns ca 95% unserer Einnahmen weg ... ein Grund, der ein weiteres - recht großes - Steinchen im Gedankenmosaik bzgl. Aufgabe der DURP darstellte. Wenn daß die Art ist, wie Klein- und Freizeitunternehmer in Deutschland behandelt werden, dann schlägt das nicht unerheblich auf die Motivation.

Ein weiterer Grund war insbesondere für Markus der immer größer werdende Zeitmangel sowie ernsthafte Probleme mit der Gesundheit ... es war eine harte Entscheidung, die DURP zu opfern aber wie würdet Ihr entscheiden, wenn Euch Euer Körper klar zu verstehen gibt: "Kümmer Dich mehr um mich und hör auf, mehr als 11 Stunden am Tag vor dem Computer zu verrotten !" Und in einem solchen Fall gibts nur eine Lösung ... und sie war die beste Lösung, sowohl für Gesundheit und auch die Art und Weise, wie die DURP in all unseren Köpfen in Erinnerung bleibt.

Natürlich haben uns auch einige Betrüger über die Jahre um ca 700 EUR geprellt, insbesondere durch die Bezahlung mit gestohlenen Kreditkartendaten, aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen, denn 95% unserer Kundschaft war, ist und bleibt ehrlich und sympathisch.

Die positiven Gründe für das Ende der DURP-Ära

Es soll nicht so klingen, als hätte die DURP resigniert und als würde es traurig enden. Die 5 Jahre DURP haben mir viele schöne Dinge beschert: nette Leute von denen einige zu dicken Kumpels (6 Punkte, Wolfgang !!!) geworden sind, internationale Partner und Kunden, tonnenweise Stunden mit guter Musik, nette Konzerte und Festivals, meterweise Erfahrungswerte bzgl. Online-Journalismus und Webserveradministration.

Wir haben viel Lob erfahren und mussten auch die eine oder andere Mail-Diskussion führen ... es gab einige wirklich amüsante Anekdoten ... wie z.B. der Musterdemokrat, der mir (Zitat) "gewaltig auf den Schwanz treten" wollte, weil ihm das Cover unserer ersten Sampler-CD - der ausschließlich deutsche Nachwuchs-Bands enthielt - zu deutsch anmutete. O.K., eine Designleistung war das Motiv "Bundesadler auf E-Gitarre" nun wirklich nicht ... aber der von ihm gemachte Vorschlag "Wie wäre es denn gleich mit nem SS-Totenkopf Vielleicht mit gekreuzten Gitarren ?" schrie förmlich nach einem kleinen Mailwechsel, der dann auch versöhnlich endete.
Es gab auch einige erwachsene Bands (mit Mitgliedern Mitte 30 und/oder älter), die - jetzt kann ichs ja unverblümt sagen - weder singen noch spielen konnten und die durch konstruktive und ehrliche Kritik ihr Lebenswerk zerstört sahen und sich wie kleine Kinder an unseren Rockzipfel gehängt haben, um uns dann ans Schienbein zu treten.
Besonders taktvoll verhielt sich auch der Kreditkartenbetrüger, dessen Kreditkarte auf Anfrage bei Eurocard als gestohlen gemeldet war (man soll ja nicht vom Namen auf Leute schliessen, aber bei dem Namen Dragan Milosevic aus Yugoslavien und einer hotmail email-Adresse bin ich einfach misstrauisch geworden). Als ich ihn freundlich darauf hinwies, daß er ein nahezu ehrenamtlich arbeitendes Webzine nicht betrügen soll und ihm anbot, er könne immer noch per Euroscheck oder V-Kasse bezahlen, bekam ich als Antwort ein vor christlicher Nächstenliebe triefendes "Kiss my a.. , smoke my d...,asshole" zurück. Naja, die Zeiten ändern sich eben ;-)

Die Besucherzahlen der DURP sind stetig gestiegen und im Jahr 2002 erreichte sowohl die Bemusterung durch Platten/Promotionfirmen sowie die Besucherzahl ihren Höhepunkt. Da die Überlegung, die DURP "einzustampfen" schon einige Male in meinem Kopf herumschwirrte war der Zeitpunkt für "das Ende" zur Jahresmitte 2002 ideal. Die DURP hat als Hoffnungsträger für viele Bands und Fans begonnen und soll daher auch als Erfolgsgeschichte in den Köpfen der Szene bestehen bleiben. Die DURP hat ihr Ziel erreicht, einen entscheidenden Teil zur Reformation der mitteleuropäischen Progrock/Progmetalszene zu erreichen, hat viele ähnliche Projekte in ihrem Windschatten entstehen lassen, angespornt sowie zu gemeinsamen Taten ermutigt und zuguterletzt haben wir natürlich auch vielen Bands geholfen, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und einige sind mittlerweile auch mit guten Plattenverträgen unterkommen. Ein Weiterbestehen der DURP wäre nur möglich gewesen, indem sie entweder dahindümpelt oder indem ich jene Grundprinzipien verrate, die der DURP-Gründung zugrunde lagen ... beide Alternativen wären für die DURP schädlich gewesen oder hätten zumindest zu einem markanten Charakterverlust geführt.

Die DURP wird also auf ihrem Höhepunkt eingestellt, denn wir haben wirklich so ziemlich alles erreicht, was möglich war und wollen dies auch so in unserer Erinnerung erhalten. Ich möchte daher alle befreundeten Medien, Partner und Bands ermutigen, so weiterzumachen wie bisher ... ihr seht, daß man mit Idealismus, Menschenverstand und Tatendrang gewaltige Dinge erreichen kann und genau das sollte sich jeder vor Augen halten, anstatt bittere Tränen des Abschieds zu weinen.

Ich jedenfalls habe eine Menge Pläne für meine Zukunft und freue mich auf die Zeit nach der DURP ... einfach mal wieder abends etwas unternehmen, privat im IT-Bereich mit neuen Techniken herumexperimentieren/programmieren, wieder Platten hören die mir was bedeuten, einfach mal wieder frischen Wind ins Leben bringen. Insofern weiß ich nicht, ob ich jemals noch etwas mit Musik machen werde ... das steht wohl in den Sternen. Ach ja, jetzt kann ichs ja sagen... ein richtiger Progger war ich nie ... und werde es wohl auch nie sein ... in meiner Brust schlägt ein Metalheart und wer solche Herzen kennt, der weiß, daß sie bei all ihren Entscheidungen auf ihr Herz hören und vor allem, daß sie ihre Entscheidungen auch durchziehen ... anonyme Geldspenden, hausgemachte Progwürste, signierte Kopftücher , Volksentscheide und ähnliche Bestechungsversuche sind also zwecklos :-)

Farewell

Die DURP bedankt sich bei allen Bands, Geschäftspartnern, Medienpartnern (insbesondere bei True Music, SPV und Flying Dolphin ... ihr wart klasse !!), Lesern, Kunden und Freelancern für die langjährige Zusammenarbeit und Treue. Ich bin stolz, was wir mit Euch zusammen erreicht haben und werde immer mit Freude an diesen Lebensabschnitt zurückdenken !

In diesem Sinne ... keep on rocking, keep on rollin', keep on moving, stay progressive, stay heavy and raise the fist of the metal child,

Markus

PS: Wenn ihr uns irgendetwas bzgl. des Endes der DURP mitteilen wollt, benutzt bitte unser Gästebuch.



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