Cover  

Cairo

"Time Of Legends"

DURP - eZine from the progressive ocean

english summary
Info

Cairo
"Time Of Legends"
2001, Magna Carta

Mark Robertson (keyboards)
Jeff Brockman(drums)
Bret Douglas (lead vocals)
guest musicians:
Luis Maldonado (guitars)
Brian Hutchison (guitars)
John Evans (bass)
  1. Underground (8:00)
  2. The Prophecy (10:15)
  3. Scottish Highland (2:39)
  4. You Are The One (5:44)
  5. Cosmic Approach (4:20)
  6. Coming Home (7:08)
  7. The Fuse (9:02)

  8. Gesamtspielzeit (total time): 47:28
 
Prologue / Vorab

Besonders fix sind CAIRO nicht. Drei Alben in sieben Jahren, das haben wir aber schon schneller gesehen.

Rezension

CAIRO sind eine Band, die seit ihrem Erscheinen in der Prog-Szene sozusagen immer kurz davor war, zu den Spitzenacts der Szene gezählt zu werden. Und auf diesem Sprung sind sie heute immer noch. Dominierten auf den beiden ersten Alben überlange Tracks mit ausgedehnten instrumentalen Frickelpassagen, recht gekonnt gespickt mit Verweisen in Richtung Genesis und ELP, so versucht die Band mit dem aktuellen Wert „Time Of Legends“ zumindest eine leichte Kurskorrektur. Die mittlerweile zum Trio geschrumpfte Band um Keyboarder Mark Robertson gestaltet ihr neues Songmaterial etwas eingängiger und versucht sich gerade bei den Instrumentalpassagen etwas zurückzuhalten. Wobei ja alles relativ ist, die Spielzeiten der einzelnen Songs jedenfalls liegen zwischen zweieinhalb und immer noch zehn Minuten. Bei den vier Vokal-Songs fällt auf, dass einige Male auf Intros verzichtet wird, man kommt sozusagen mit dem Gesang sofort zur Sache, darüberhinaus sind ausreichend CAIRO-Trademarks auszumachen: Bret Douglas trägt mit seiner Stimme gehörig zur eigenen Identität von CAIRO bei, die Keyboards stehen häufig im Vordergrund und liefern sich gekonnte Frickel-Duelle mit den Gitarren. Daneben gibt es noch drei instrumentale Nummern, „Scotish Highland“ ist ein sehr ruhiges und sehr kurzes Stück, das von wunderschönen Keyboardparts getragen wird. „Cosmic Approach“ stammt aus der Feder von Drummer Jeff Brockman und kommt entsprechen rhythmusorientiert daher, während das abschließende „The Fuse“ wieder in Richtung Frickelei geht. Auch was das Cover angeht, haben sich CAIRO verändert, statt auf science fiction orientierte Motive setzt man jetzt auf eine karge Winterlandschaft. Am Sound, für den die Band komplett selbst verantwortlich war, gibt es ebenfalls nichts zu meckern.

 
Fazit

„Time Of Legends“ zeigt CAIRO zwar etwas eingängiger, aber nicht in einem Maße, dass eingefleischte CAIRO-Fans verschreckt werden sollten. Auf jeden Fall eingelungenes Album und eine lohnenswerte Anschaffung.

Wertung: 8

Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

Einen Link zur Homepage der Band findest Du in den DURP Links.

   
Summary

CAIRO is not a very fast working band - three record in about seven years, but so what, if the quality is well. The new album shows the band from a slightly more song orientated side, but without loosing the progressive basics and typical CAIRO trademarks, as the vocals of Bret Douglas and the great keyboads and guitar fights between Mark Robertson and the two guest guitar players. Four of the seven tracks are done with vocals, the rest are pure instrumentals, two of them - the beautiful little „Scotish Highland“ with fine keyboard sounds and the rhythmic „Cosmic Approach“ are different from the rest, what makes the album more varied. Again a good job! 8 points

Don't forget to mention DURP.COM in case you order this CD somewhere !

A link to the website of the band can be found in the DURP Links.


© 09/2001 Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
http://www.durp.com/