Cover  

The Watch

"Ghost"

DURP - eZine from the progressive ocean

english summary
Info

The Watch
"Ghost"
2001, self produced

Simone Rossetti: Vocals
Valerio Vado: Guitars
Marco Schembri: Bass
Sergio Taglioni: Piano, Keyboards
Gabriele Manzini: Keyboards
Roberto Leoni: Drums
  1. DNAlien
  2. The Ghost And The Teenager
  3. Heroes
  4. Locksmith
  5. Moving Red
  6. Riding The Elephant
  7. ... and the winner is ....

  8. Gesamtspielzeit (total time): 47:04
 
Prologue / Vorab

The Watch aus Italien sind keine Unbekannten. Noch unter dem Namen The Night Watch veröffentlichte man vor einigen Jahren ein besonders in Retro-Kreisen äußerst positiv aufgenommenes Album mit deutlichen Einflüssen der frühen Genesis und King Crimson. Danach folgte noch ein Song auf dem LaBraD'or - Records Projekt "The Reading Room" und dann schien Schluss zu sein, jedenfalls kursierten Gerüchte, die Band hätte sich aufgelöst - und irgendwie ist da auch was dran, denn unterm Strich ist "The Watch" nichts weiter als die neue Band des Sängers Simone Rossetti mit komplett neuen Musikern.

Rezension

Musikalisch hat sich auch kaum etwas geändert, ausser dass die Genesis-Einflüsse gegenüber denen von King Crimson jetzt noch deutlicher dominieren, was zu einem guten Teil am Gesang von Simone Rossetti liegt, der wirklich verblüffend nach Peter Gabrie klingt. Aber auch bei den Arrangements gibt man sich alle Mühe, genau wie das große Vorbild zu klingen, was nun zwar nicht gerade originell ist, aber immerhin ziemlich perfekt gelingt. Das nur knapp über eine Minute lange "Lochsmith" ist übehaupt kein eigenständiger Song sondern bestenfalls das Intro zu "Moving Red". Ansonsten versucht man zwar gelegentlich zeitgemäßere Passagen zu integrieren ( bei "Riding The Elephant" kriegt man das bei Keyboardflächen auch ganz gut hin, jedoch nerven die elektronischen Drum-Sequenzen, so dass man wohl doch lieber bei "Retro-Pur" geblieben wäre), aber diese Versuche sind doch eher halbherzig, als wolle man dem Retro-Vorwurf nicht ganz ungewappnet gegenüber stehen. Dabei habe ich mit Retro an sich ja gar keine Bauchschmerzen, dass der Rezensent dennoch einige Schwierigkeiten hat, diesem Album unterm Strich wohlgesonnen gegenüber zu stehen, liegt zu einem beträchtlichen Teil auch daran, dass auf der Promo-CD immer mal die Songtitel über die Musik gesprochen werden ("You listen to ... and the winner is ... from the new album from The Watch"). Ich könnte das Teil sonst womöglich zum freien Download ins Web stellen, und so würden vermutlich Millionen von Prog-Fans umsonst an dieses Kleinod kommen, anstatt es brav zu kaufen.

 
Fazit

Man kanns auch übertreiben.

Wertung: 5

Bitte erwähne bei einer eventuellen Bestellung, daß Dein Interesse von der DURP geweckt wurde.

Einen Link zur Homepage der Band findest Du in den DURP Links.

   
Summary

THE WATCH is not a new progressive rock act - is more like the new band of lead singer Simone Rosetti. Some years ago he released an - especially in the retro scene well received - album with The Night Watch. This band also was featured with one song on the Reading Room album (LaBrad'or records) and than they quit. Now Simone Rosetti is back with a new band and an shorter version of the old band name. Simone is an great singer and his style is very similar to Peter Gabriel and so the sound on the new album is again like early Genesis. The Night Watch had also some King Crimson influences, which not can be found on THE WATCH. On some tracks are also some more modern sounds, but the main impression of „Ghost“ is still pure retro. Not really a problem for me, but in songwriting are not enough highlights for a better rating. 5 points

Don't forget to mention DURP.COM in case you order this CD somewhere !

A link to the website of the band can be found in the DURP Links.


© 07/2001 Renald Mienert
DURP - eZine from the progressive ocean
http://www.durp.com/