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Nobility Of Salt

"The Tremulous Sea"

DURP - eZine from the progressive ocean

english summary
Info

Nobility Of Salt
"The Tremulous Sea"
2000, Amöbenklang

René Hoffmann - vocals
Ricardo Hoffmann - guitars, bass, keyboards, drums
Ines Pollok - bass, guitars

    CD 1
  1. The tremoulus sea
    A reflection
    Night (the merciful queen)
    Dry dust
    Jefferson's heart
    Desert horses
    Michelle
    Execution
    Memories of winter
    And under the morning sun is dew within the fields

  2. Gesamtspielzeit (total time): 43:11
 
Prologue / Vorab

"The tremulous sea" ist das Debutwerk der deutschen Band NOBILITY OF SALT.

Rezension

Das Album beginnt mit dem instrumentalen Titelstück The tremulous sea und besticht durch gute Arbeit an der Akustikgitarre. Ricardo Hoffmann läßt seine Gitarre wie eine Mandoline oder Bouzouki klingen, was dem Stück eine griechisch-türkisch folkloristische Note verleiht. Das Stück ist dabei sehr romantisch, melancholisch und teilweise sehnsuchtsvoll gehalten. Ein guter Start in das Album, denke ich mir, als das große Unglück passiert.
Man kann es eigentlich nur schwer wiedergeben, was dann passiert. Man kann NOBILITY OF SALT nicht vorhalten, daß sie nicht versuchen, Musik zu machen, aber es mißlingt ihnen auf ganzer Linie. Was beim instrumentalen Titelstück noch gefallen hat gerät auf den Tracks mit Gesang zu einem Desaster.
Aber der Reihe nach: zum einen ist der Klang der CD recht dünn, es gibt zu viele mittlere Höhen und kaum Baß, Dazu schnarrt dann die Snare-Drum irgendwie ryhthmisch völlig unpassend zu einem Brei aus ewig gleich klingenen Akustikgitarrenläufen, die rauf und runterrattern. Größte Bürde der Lieder ist aber vor allem der völlig mißratene Gesang von René Hoffmann, der weder Tempo noch Tonhöhe halten kann und völlig schief klingt.
Manche gute Ansätze, manche Melodie, die eventuell gefallen könnte, werden durch den Gesang völlig zerstört. René Hoffmann ist - um es so deutlich zu sagen - jemand, der einfach nicht singen kann. Die übersprudelnden Arrangements mit ewig gleichem Gitarrenklang und holprig schnarrenden Drums, die fast nie so etwas wie Ruhe oder Gefühl zulassen, tun ihr übriges.
NOBILITY OF SALT verfolgen gewiß einen interessanten Ansatz, Wave nicht keyboardbasiert zu betreiben, sondern auf Akustikgitarren zu stützen, mit gelegentlichen Keyboardtupfern nur. Doch die Umsetzung ist - außer beim Titelstück - leider auf ganzer Linie mißlungen. Man kann unmöglich einzelne Lieder erwähnen, weil sie alle durchgehend gleich klingen, zumindest aber den selben Eindruck jeweils hinterlassen. Es ist hektisch, zu sprudelnd, die Drums mögen nicht so recht zum Rest des Liedes passen, der Bass hat manchmal Mühe, den Rhythmus zu halten, es sind stets die selben Gitarrenklänge und es ist der durchgehend mißratene Gesang, der die Lieder fast unhörbar macht.

 
Fazit

NOBILITY OF SALT müssen enorm an sich arbeiten, wenn sie ihren durchaus versprechenden Ansatz auch adäquat umsetzen wollen. "The tremulous sea" hat genau ein gutes, zumindest nettes und angenehmes Lied - bezeichnenderweise das instrumentale Titelstück. Den Rest kann man selbst hartgesottenen Ohren nicht zumuten, weil der Gesang einfach furchtbar ist und teilweise mit grausamem Halleffekt unterlegt ist. Auch rhythmisch gibt es Schwächen, die Drums scheppern alles weg, da kann das an sich gute, wenn auch zu gleichförmige, Gitarrenspiel von Ricardo Hoffmann auch nichts mehr retten. Von den zehn Liedern auf der CD nerven neun. Das Album kann man deshalb genaugenommen niemandem empfehlen.

Wertung: 1

Die CD gibt's u.a. bei:

signal@endzeit-productions.de


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Summary

"The tremulous sea" is the debut album of NOBILITY OF SALT. Their wave music is based heavily on acoustic guitars which sound like mandolins or bouzoukis, creating a greek folklore feeling. Unfortunately NOBILITY OF SALT fail to deliver good music. The title track is enjoyable because it's intrumental and very emotional. But the rest of the album can't match up with the good first track.
The singer can't sing at all, drums and bass sometimes have problems maintaining the rhythm and the songs are drowned in bubbly acoustic guitar arrangements that leave no space for anything but hectic music which is almost unlistenable. There are some good ideas perhaps, some melodies which would be worth some attention but the terrible vocals, the awkward rhythm section and the hectic arrangements create an album that fails in almost every aspect. Even fans of the genre will hardly find anything likeable about "The tremulous sea".
1 points

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signal@endzeit-productions.de


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© 10/2002 Thomas Otto
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